Haines & Maassen Metallhandelsgesellschaft mbH



La

Lanthan

Schmelzpunkt

920° Celsius lanthan

Spezifisches Gewicht

6,17 g/cm3

Rel. Häufigkeit in der Erdhülle

17*10-4

Farbe

silbrig weiß

Ordnungszahl

57

Siedepunkt

3470° Celsius

Lieferbare Reinheit

La2O3 99%

Lieferbare Formen

Pulver

Verpackungseinheit

0,5 kg - 50 kg Gebinde
1000 kg Bigpack

Verwendung

 

Man verwendet Lanthanoxid zur Herstellung von Gläsern mit hohen Brechzahlen wie sie zum Beispiel in Kameras, Teleskoplinsen oder auch Brillen verwendet werden. Setzt man es zur Herstellung von Kristallglas oder auch Porzellanglasuren ein, so trägt es zu deren 'Spülmaschinenfestigkeit' bei, indem es die die Beständigkeit der Chemischen Bindungen deutlich erhöht.
Als Lanthancarbonat findet Lanthan Verwendung in verschiedenen Medikamenten zur Senkung des Phosphatspiegels.

 

Vorkommen und Historisches

 

Lanthan wurde 1839 vom schwedischen Chemiker und Chirurg Carl Gustav Mosander entdeckt. Aus einem vermeintlich reinen Cernitrat gewann er durch fraktionierte Kristallisation Lanthansulfat. In Reinform wurde Lanthan erstmals 1923 dargestellt.
Obwohl Lanthan zu den sogenannten Seltenen Erden gehört ist es alles andere als selten. Es kommt hauptsächlich in Monazit und Bastnäsit vor, woraus es auch hauptsächlich gewonnen wird. In den beiden Mineralien ist es zu 25-39% enthalten.
Die globale Fördermenge an seltenen Erden wurde im Jahr 2009 von der USGS auf ca. 124000 t geschätzt.