Haines & Maassen Metallhandelsgesellschaft mbH



Sb

Antimon

Schmelzpunkt

630,7° Celsius Antimon

Spezifisches Gewicht

6,69 g/cm3

Rel. Häufigkeit in der Erdhülle

7*10-5

Farbe

silberweiß

Ordnungszahl

51

Siedepunkt

1750° Celsius

Lieferbare Reinheit

Antimon 99,65%,
Antimon 99,85%,
Antimon 99,99%
Höhere Reinheiten auf Anfrage

Lieferbare Formen

Blöcke, Pulver,
Granulat

Verpackungseinheit

Holzkisten 100-1000 kg oder unverpackt auf Palette
Gerne liefern wir auch auch kleine Mengen Antimon z.B. für Forschung und Entwicklung.

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Verwendung

 

Der überwiegende Teil des hergestellten Antimons wird als Bestandteil von Legierungen verwendet. Dies ergibt sich aus seinen beiden Haupteigenschaften als Legierungsbestandteil. Zum einen dient es zur Härtung von Blei- und Zinnlegierungen, zum anderen ist es das einzige Metall, das sich beim Abkühlen ausdehnt anstatt sich zusammen zu ziehen. Diese zweite Eigenschaft führt dazu, dass eine Legierung über die Steuerung des Antimongehalts so eingestellt werden kann, dass sie beim abkühlen nicht schrumpft oder sich sogar ein wenig ausdehnt. So lassen sich beim Gießen auch komplizierte Muster ohne die Entstehung von Hohlräumen herstellen, da sich die Legierung in alle Ecken und Winkel der Form presst.
Wichtige Antimon Legierungen sind:
Hartblei (eine Gruppe von Blei-Antimon-Legierungen, die im Vergleich zum reinen Blei mechanisch wesentlich belastbarer sind)
Lagermetall (eine Blei-Zinn-Antimon-Kupfer Legierung, die für Gleitlager verwendet wird, insbesondere für Wagenlager bei der Eisenbahn)

Neben dem metallischen Antimon wird  Antimontrioxid in vielen Bereichen eingesetzt. Herausragend sind hier Flammschutz aber auch aufstrebende Nutzungen in der Elektronik, als auch bei der Produktion von PET-Flaschen.

 

Historisches und Vorkommen

 

Metallisches Antimon war schon in der Bronzezeit bekannt, wo es als Zuschlag für Kupfer verwendet wurde, um Bronze herzustellen. Es ist auch bekannt, dass die Babylonier und Chinesen metallisches Antimon kannten und verwendeten. Von den Ägyptern wurde es als Schminkkomponente für Augen Make-Up verwendet.
1783 wurde metallisches Antimon erstmals als Bestandteil der Erdkruste von dem schwedischen Wissenschaftler Anton von Swab beschrieben. Er fand es in einem Erzblock aus der nahe dem schwedischen Ort Sala gelegenen Silbermine.
Antimon ist eins der eher selten vorkommenden Elemente. Da es in der Natur auch in Reinform vorkommt wurde es von der IMA als Mineral anerkannt. Es gibt heute ungefähr 300 Fundorte, an denen metallisches Antimon gewonnen werden kann. Diese liegen in Australien, Bolivien, Brasilien, Deutschland und den osteuropäischen Ländern.
Bis heute sind 264 Antimon Minerale bekannt. Das industriell Bedeutendste von ihnen ist das Sulfid Mineral Stibnit, welches bis zu 71,7 % Antimon enthält.

 Man geht für 2012 von einer Weltjahresproduktion von ca 135.000 t aus, mit einem dominierenden 90%-igen Anteil aus China.