Haines & Maassen Metallhandelsgesellschaft mbH



Ce

Cer

Schmelzpunkt

795° Celsius

Kristallstruktur von Cer(III)-oxid

 

Spezifisches Gewicht

6,77 g/cm3

Rel. Häufigkeit in der Erdhülle

4*10-3

Farbe

silbrig-weiß

Ordnungszahl

58

Siedepunkt

3360° Celsius

Lieferbare Reinheit

CeO2 leicht gelbliches Oxid

TREO > 99 %

CeO2/ TREO > 99,9 %

Lieferbare Formen

Oxid (Pulver)

Verpackungseinheit

0,5 kg Flaschen - 50 kg Fässer
1.000 kg Big Bags

Verwendung

 

Katalysator bei der Reduktion von CO-Emissionen in motorisierten Fahrzeugen, Bestandteil von Diesel Kraftstoff.
Cer wird als das beste Mittel zur Präzisionspolitur von optischen Komponenten jedweder Art angesehen. Zudem Einsatz in der Glasherstellung sowohl als Glaskomponente als auch als Entfärbungsmittel.
Als Bestandteil von Eisen- und Aluminiumlegierungen, wo es als Härtungskomponente gilt.
Magnete, Wolfram-Elektroden, Kohlebogenlampen in der Filmindustrie.

 

Historie und Vorkommen

 

Cer wurde im Jahr 1803 unabhängig voneinander sowohl in Schweden, von Jöns Jakob Berzelius und Wilhelm Hisinger, als auch in Deutschland, von Martin Heinrich Klaproth, entdeckt. Benannt wurde es nach dem zwei Jahre vorher entdeckten Zwergplaneten Ceres. Cer wurde erstmal in Oxidform entdeckt, da mit den damaligen Mitteln die Darstellung in Reinform noch nicht möglich war. Nachdem Humphry Davy fünf Jahre später die Elektrochemie entdeckte, wurde es möglich Cer, wie auch die übrigen Seltenen Erdenmetalle, in Reinform zu gewinnen. Dies gelang jedoch erst 1830. Dabei stellte man fest, dass in dem ursprünglich als Cer entdeckten Mineral nur 45 % des Reinelements enthalten waren.
Cer ist das am häufigsten vorkommende Element der seltenen Erden. Es macht 0,0046% des Gewichts der Erdkruste aus. Gewonnen wird es aus verschiedenen Mineralien, wie Allanit, Monazit und Bastnäsit. Heute sind Monazit und Bastnäsit die wichtigsten Quellen zur Gewinnung von reinem Cer.
Die globale Fördermenge an Seltenen Erden wurde im Jahr 2009 von der USGS auf ca. 124000 t geschätzt.