Haines & Maassen Metallhandelsgesellschaft mbH



Mo

Molybdän

Schmelzpunkt

2617° Celsius molybdaen rundstaebe

Spezifisches Gewicht

10,28 g/cm3

Rel. Häufigkeit in der Erdhülle

1,4*10-4

Farbe

zinnweiß

Ordnungszahl

42

Siedepunkt

5560° Celsius

Lieferbare Reinheit

Molybdän 99,5
Molybdän 99,9
Höhere Reinheiten auf Anfrage

Lieferbare Formen

Draht, Rundstangen, Stab, Folien, Stücke,
Blech / Folie (auch im Format 100 x 100 mm) , Platten, Granulat, Pulver

Vorkonfektionierter Draht Mo min. 99,9% auf 100m-Spulen in den Durchmessern:
Molybdän - Draht 0,05 mm
Molybdän - Draht 0,10 mm
Molybdän - Draht 0,25 mm
Molybdän - Draht 0,5 mm
Molybdän - Draht 1,0 mm

Fertigung z.B. nach ASTM B386 bzw ASTM B387 - Norm oder Ihren Wünschen

Sonderformen und Zuschnitte liefern wir nach Ihren techn. Zeichnungen - bitte lassen Sie uns Ihren Bedarf wissen.

Verpackungseinheit

100 kg Fässer, Holzkisten
Kleinmengen und 100 m-Spulen als Paket bzw nach Ihren Wünschen. Gerne liefern wir auch auch kleine Mengen z.B. für Forschung und Entwicklung.

Molybdän kaufen

Möchten Sie Molybdän bzw Molybdänhalbzeug (Stab, Blech, Folie) kaufen oder unseren aktuellen Molybdänpreis erfahren,
klicken Sie bitte hier um zu unseren Kontaktinformationen zu gelangen. Wir freuen uns auch über Ihren Anruf unter +49 228 946510.

 

Molybdän: Verwendung

 

Molybdän wird hauptsächlich als Bestandteil von Legierungen verwendet. Es dient zur Steigerung der Festigkeit sowie der Korrosions- und Hitzebeständigkeit.
In der Luft- und Raumfahrt wird es wegen seiner hohen Hitzebeständigkeit zur Herstellung von Komponenten verwendet. In Form von Folien wird es als gasdichte Stromzuführung für Halogenlampen und Hochdruck-Gasentladungslampen verwendet.

 

Molybdän: Historisches und Vorkommen

 

Molybdän wurde lange Zeit mit Bleiglanz oder Graphit verwechselt. Erst 1782 gelang es Peter Jakob Hjelm das Element in Reinform zu gewinnen. Es fand lange Zeit keine Beachtung, da es durch geringe Verunreinigungen von Sauerstoff oder Stickstoff extrem spröde wird. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde von Mitarbeitern der Französischen Firma Schneider & Co, die Panzerrohre herstellte, die Einsetzbarkeit von Molybdän als Legierungsbestandteil erkannt. Während der beiden Weltkriege bestand daher eine große Nachfrage nach Molybän, danach verlor es jedoch wieder an Bedeutung.
Molybdän kommt meist als Molybdänit vor, man findet es allerdings auch in den Mineralen Wulfenit und Powellit. Zur Verhüttung gelangt es hauptsächlich durch das im Kupferbergbau gewonnenen Molybdänit. Große Vorkommen findet man in den Vereinigten Staaten, China, Chile, Kanada und Peru. Die Weltproduktion lag im Jahr 2009 bei 221.000 t. Größter Produzent sind die Vereinigten Staaten.

 

Mo_Targets_kl