Haines & Maassen Metallhandelsgesellschaft mbH



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Rhenium

Schmelzpunkt

3.180° Celsius rhenium

Spezifisches Gewicht

21,03

Rel. Häufigkeit in der Erdhülle

10-7

Farbe

matt grau-schwarz

Ordnungszahl

75

Siedepunkt

5.596° Celsius

Lieferbare Reinheit

Rhenium 99,9 %

Rhenium Legierungen auf Anfrage
Höhere Reinheiten auf Anfrage

Lieferbare Formen

Pellets, Rhenium Legierungen

Verpackungseinheit

PE-Flaschen unter Schutzgas

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Rhenium: Verwendung

 

Rhenium wird meist nicht elementar verwendet sondern als Beimischung in einer Vielzahl von Legierungen eingesetzt. Etwa 70 % des Rheniums wird als Zusatz in Nickel-Superlegierungen genutzt. Diese Legierungen werden als Turbinenschaufeln für Flugzeugtriebwerke eingesetzt. Ein Zusatz von 4 bis 6 % Rhenium bewirkt eine Verbesserung des Kriech- und Ermüdungsverhaltens bei hohen Temperaturen. Ein weiterer bedeutender Bereich ist das Produkt APR, Ammoniumperhenat. APR wird in der Petrraffination aber auch in der Schiefergas/ -öl-Gewinnung als Katalysator eingesetzt.

 

Rhenium: Historisches und Vorkommen

 

Rhenium wurde 1925 von Walter Noddack, Ida Tacke und Otto Berg entdeckt. Sie untersuchten Columbit, um die gesuchten Elemente Eka- und Dwi-Mangan zu finden. Da die gesuchten Elemente in den Proben nur in sehr geringem Maße enthalten waren, mussten sie durch Abtrennen der anderen Bestandteile angereichert werden. Schließlich konnte das spätere Rhenium durch Röntgenspektroskopie nachgewiesen werden. Noddack und Tacke behaupteten auch, sehr geringe Mengen des Eka-Mangans (später Technetium) gefunden zu haben, jedoch konnte dies nicht durch Darstellung des Elements bestätigt werden. Sie nannten die Elemente nach ihren Heimatgegenden Rhenium (lat. Rhenus für Rhein) und Masurium (von Masuren). Dieser Name setze sich jedoch nach der Entdeckung des Technetiums 1937 nicht durch. 1928 konnten Noddack und Tacke erstmals ein Gramm Rhenium aus 660 Kilogramm Molybdänerz extrahieren. Wegen der hohen Kosten begann die Herstellung nennenswerter Mengen erst ab 1950, als ein größerer Bedarf für neuentwickelte Wolfram-Rhenium- und Molybdän-Rhenium-Legierungen bestand. Die Weltjahresproduktion von Rhenium lag im Jahr 2013 bei ca. 50.000 kg.