Haines & Maassen Metallhandelsgesellschaft mbH



Y

Yttrium

Schmelzpunkt

1526° Celsius yttrium

Spezifisches Gewicht

4,472 g/cm3

Rel. Häufigkeit in der Erdhülle

2,6*10-4

Farbe

silbrig weiß

Ordnungszahl

39

Siedepunkt

3336° Celsius

Lieferbare Reinheit

Y2O3 99%

Lieferbare Formen

Pulver, 500g Gebinde

Verpackungseinheit

50 kg Fässer
Kleine Mengen auf Anfrage
Gefahrgut

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Yttrium: Verwendung

 

Metallisches Yttrium wird in der Reaktortechnik für Rohre verwendet. Hat man eine Yttrium-Cobalt-Legierung so kann diese zum Beispiel als Permanentmagnet genutzt werden. In der Metallurgie werden geringe Yttriumzusätze zur Kornfeinung eingesetzt, zum Beispiel in Eisen-Chrom-Aluminium-Heizleiterlegierungen, sowie in Chrom-, Molybdän-, Titan- und Zirconiumlegierungen. In Aluminium- und Magnesiumlegierungen wirkt es festigkeitssteigernd. Technisch bedeutender sind allerdings die oxidischen Verbindungen des Yttrium. Diese findet man in Glühstrümpfen, Laserkristallen oder auch Brennstoffzellen. Die wichtigste Verwendung der Yttriumoxide, in Verbindung mit Europium oder Thulium, ist jedoch als Leuchtstoff in Fernsehbildröhren, Leuchtstofflampen und Radarröhren.

 

Yttrium: Historie Vorkommen Produktion

 

Der Name Yttrium leitet sich vom Namen der Grube Ytterby, einer Grube in der Nähe von Stockholm, ab. Dort wurde es 1794 von Johan Gadolin als einer der Bestandteile des Minerals Ytterbit entdeckt. 1824 stellte Friedrich Wöhler verunreinigtes Yttrium durch Reduktion von Yttriumchlorid mit Kalium her. Erst 1842 gelang Carl Gustav Mosander die Trennung Yttriums von den Begleitelementen Erbium und Terbium.
In der Natur kommt Yttrium nicht in elementarem Zustand vor. Meist tritt es verschwistert mit anderen Seltenerdenmetallen in mineralischer Form auf. Es kann zudem in Uranerzen enthalten sein. Kommerziell abbauwürdig sind Monazitsande. Diese enthalten bis zu 3% Yttrium.
Ursprünglich waren Brasilien und Indien die Hauptproduzenten für Yttrium. Erst mit der Eröffnung der Mountain Pass Mine in Californien konnten die USA diesen Titel für sich beanspruchen. Dort wurde bis in die 1990er Jahre große Mengen an Bastnäsit gefördert. Seit der Schließung der Mine ist China der größte Produzent für Seltene Erden. Diese werden Hauptsächlich in einer Mine nahe Bayan Kuang im Süden des Landes gewonnen.
Die globale Fördermenge an seltenen Erden wurde im Jahr 2009 von der USGS auf ca. 124000 t geschätzt.