Haines & Maassen Metallhandelsgesellschaft mbH



Zr

Zirkonium

Schmelzpunkt

1852° Celsius Zirkonium Crystal Bar

Spezifisches Gewicht

6,51g/cm3

Rel. Häufigkeit in der Erdhülle

0,02

Farbe

glänzend-stahlgrau

Ordnungszahl

40

Siedepunkt

4377° Celsius

Lieferbare Reinheit

Zirkonium 99,5%,
Zirkonium 99,9%,
Zirkonium Nb2

Lieferbare Formen

Stücke von max 2, 5 oder 10 kg Rundbolzen, Draht, Späne, kompaktierte Späne, Folie, Blech, Platte,
Sonderformen auf Anfrage

Verpackungseinheit

50/100 kg Fässer, Holzkisten

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Zirkonium: Verwendung

 

Zirkon ist das wichtigstes Zirkonium- und Hafniumerz. Zirkoniumoxid hat einen Schmelzpunkt von etwa 3000 °C und wird zur Herstellung von Schmelztiegeln und abrasionsfesten Werkstoffen verwendet, z. B. Zahnimplatataufbauten und Zahnkronen/Brückengerüsten. Zirkonium selbst findet u. a. in Kernreaktoren Verwendung. Wichtigste Lagerstätten sind Schwermineralseifen, in denen Zirkon gelegentlich in einzelnen Lagen gesteinsbildend auftritt. Zirkonreiche Seifenlagerstätten werden in Indien, den USA, Australien, Sri Lanka oder Südafrika abgebaut. Wegen seiner hohen Dispersion von 0,038 sind größere Exemplare geschätzte Schmucksteine. Durch Hitzebehandlung kann die Farbe von braunen oder trüben Zirkonen verändert werden, je nach Hitzezufuhr entstehen so farblose, blaue oder goldgelbe Kristalle. Zirkonglas dient der Ummantelung von radioaktiven Abfällen zur Endlagerung, wobei die Behälter nach aktuellen Forschungen etwa 2000 Jahre der Strahlung standhalten. Wissenschaftler um Ian Farnan von der britischen University of Cambridge haben allerdings im Experiment herausgefunden, dass die erwartete Haltbarkeit des Zirkons gegen Plutonium 239 eher 210 Jahre beträgt.

 

Zirkonium: Geschichtliches

 

Das wichtige zirkoniumhaltige Mineral Zirkon ist als Schmuckstein bereits seit der Antike bekannt. Zirkonium als Element wurde 1789 von Martin Heinrich Klaproth in einer aus Ceylon stammenden Probe des Minerals Zirkon entdeckt und nach diesem benannt. Erstmals dargestellt wurde das Metall 1824 von Jöns Jakob Berzelius. Die Korrekte Atommasse konnte allerdings erst 1924 bestimmt werden, da – neben Fehlern bei der Durchführung der ursprünglichen Experimente – nicht bekannt war, dass Zirkonium stets in geringen Mengen Hafnium enthält. Ohne diese Information ergaben Messungen immer eine etwas zu hohe Atommasse. Die erste praktische Anwendung von Zirkonium war der Einsatz als rauchloses Blitzlichtpulver.

 

Zirkonium Crystal Bar