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Nb |
Niob | |
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Schmelzpunkt |
2468° Celsius | |
Spezifisches Gewicht |
8,58 g/cm3 | |
Rel. Häufigkeit in der Erdhülle |
2*10-3 | |
Farbe |
weiß-glänzend | |
Ordnungszahl |
41 | |
Siedepunkt |
4742° Celsius | |
Lieferbare Reinheit |
Niob 99,5%, Niob 99,9% Höhere Reinheiten auf Anfrage |
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Lieferbare Formen |
Blech /Folie (auch im Format 100 x 100 mm), Stücke, Rundbolzen, Stange, Draht
Platte, Pulver,
Sonderformen auf Anfrage |
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Verpackungseinheit |
50/100 kg Fässer, Holzkisten Kleine Mengen (z.B einzelne Rundstäbe oder Folien) in Spezialverpackung per Paket |
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Niob-Legierungen
| Niob, insbesondere Ferro-Niob und Nioboxid, wird als Stahlveredeler in sogenannte microlegierte Stähle eingesetzt. In Superlegierungen für sehr hohe thermische und mechanische Belastung (z.B. Gasturbinen) wird Niob als Ferro-Niob oder Nickel-Niob eingesetzt. Niob-Titan wird wegen seiner Supraleitfähigkeit für Kernspintomographen etc. eingesetzt. Niob findet außerdem in Kondensatoren Anwendung. |
Niob: besondere Eigenschaften
| Niob ist hitze- und korrosionsbeständig. Reines Niob bildet ein sehr stabiles Oxid. Auffallend sind hohe Schmelz- und Siedepunkte (2.468 °C bzw. 4.927 °C). Die mechanischen Eigenschaften von Niob sind von der Höhe der Verunreinigungen abhängig. Bei hohen Temperaturen reagiert Niob mit einer Vielzahl von nichtmetallischer Stoffe. |
Niob: Historie Vorkommen Produktion
| Niob wurde 1801 v. C. Hatchett entdeckt bis 1950 war Niob ausschließlich unter dem Namen Columbium bekannt. Niob wird üblicherweise zusammen mit Tantal abgebaut. Die wichtigsten niobhaltigen Mineralien sind Pyrochlor und Alkaligestein. Etwa 87% der Niobproduktion entfallen auf Brasilien. Weitere Niobproduzenten sind Kanada, Australien und Ruanda. Die Weltjahresproduktion betrug 2002 knapp 30.000 t Niob-Inhalt. Bei Niobstählen werden größere Mengen Niobs durch Recycling wiedergewonnen |