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Antimon in Granulatform
  • Antimon

    • Daten
    • Ordnungszahl: 51
    • Dichte: 6,69 g/cm³
    • Schmelzpunkt: 630,7 °C
    • Siedepunkt: 1750 °C
    • Lieferbare Reinheiten

    • 99,60 - 99,65 %
    • Höhere Reinheiten auf Anfrage
    • Lieferformen

    • Blöcke
    • Granulat
    • Pulver
    • Verpackungseinheiten

    • Holzkisten 100 kg bis 1 t
    • Unverpackt auf Paletten
    • Auch kleinere Mengen (Granulat, Einzelblöcke und Blockabschnitte) für Forschung und Entwicklung

Antimon kaufen und Preise

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Antimongranulat Antimon-Blöcke auf Palette Antimon Blockabschnitte

Anwendungen von Antimon

Der überwiegende Teil des hergestellten Antimons wird als Bestandteil von Legierungen verwendet. Dies ergibt sich aus seinen beiden Haupteigenschaften als Legierungsbestandteil. Zum einen dient es zur Härtung von Blei- und Zinnlegierungen, zum anderen ist es das einzige Metall, das sich beim Abkühlen ausdehnt anstatt sich zusammen zu ziehen. Diese zweite Eigenschaft führt dazu, dass eine Legierung über die Steuerung des Antimongehalts so eingestellt werden kann, dass sie beim abkühlen nicht schrumpft oder sich sogar ein wenig ausdehnt. So lassen sich beim Gießen auch komplizierte Muster ohne die Entstehung von Hohlräumen herstellen, da sich die Legierung in alle Ecken und Winkel der Form presst.

Wichtige Antimon Legierungen sind: Hartblei (eine Gruppe von Blei-Antimon-Legierungen, die im Vergleich zum reinen Blei mechanisch wesentlich belastbarer sind) Lagermetall (eine Blei-Zinn-Antimon-Kupfer Legierung, die für Gleitlager verwendet wird, insbesondere für Wagenlager bei der Eisenbahn)

Neben dem metallischen Antimon wird Antimontrioxid in vielen Bereichen eingesetzt. Herausragend sind hier Flammschutz aber auch aufstrebende Nutzungen in der Elektronik, als auch bei der Produktion von PET-Flaschen.

Besondere Eigenschaften

Germanium dehnt sich beim Erstarren ebenso wie Gallium und Bismut aus. Germanium sogar um 6 %. Es ist recht korrisionsbeständig gegen Luft und Sauerstoff - erst oberhalb von 600 C° oxidiert es zu Germaniumdioxid. Es gilt als Prototyp eines Halbleiters. Daraus ergibt sich der traditionelle Haupteinsatzbereich Germaniums in der elektronischen Anwendung. Heute gehen nur noch etwa 20% des Metalls dorthin. Größter Verbraucher ist die Kunststoffherstellung, insbesondere in Japan dient Germaniumdioxid zur Herstellung von glasklaren Getränkeflaschen. Neben diesen Bereichen haben sich zunehmend die Infrarottechnik und Fiber-Optik (Glasfaserkabel) als Verbraucher mit zusammen fast 50 % des Germanium-Marktes entwickelt. Weitere Anwendungen sind in der Chemotherapie und Metallurgie zu finden.

Historisches und Vorkommen

Metallisches Antimon war schon in der Bronzezeit bekannt, wo es als Zuschlag für Kupfer verwendet wurde, um Bronze herzustellen. Es ist auch bekannt, dass die Babylonier und Chinesen metallisches Antimon kannten und verwendeten. Von den Ägyptern wurde es als Schminkkomponente für Augen Make-Up verwendet. 1783 wurde metallisches Antimon erstmals als Bestandteil der Erdkruste von dem schwedischen Wissenschaftler Anton von Swab beschrieben. Er fand es in einem Erzblock aus der nahe dem schwedischen Ort Sala gelegenen Silbermine.

Antimon ist eins der eher selten vorkommenden Elemente. Da es in der Natur auch in Reinform vorkommt wurde es von der IMA als Mineral anerkannt. Es gibt heute ungefähr 300 Fundorte, an denen metallisches Antimon gewonnen werden kann. Diese liegen in Australien, Bolivien, Brasilien, Deutschland und den osteuropäischen Ländern. Bis heute sind 264 Antimon Minerale bekannt. Das industriell Bedeutendste von ihnen ist das Sulfid Mineral Stibnit, welches bis zu 71,7 % Antimon enthält.

Man geht für 2012 von einer Weltjahresproduktion von ca 135.000 t aus, mit einem dominierenden 90 %-igen Anteil aus China.